Realisation

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Unterabschnitte

Realisation

Interne Vernetzung

Das Grundprinzip der internen Vernetzung sollten Standverbindungen innerhalb von Graz sein, welche selbst betrieben, wichtige Punkte (örtlich und inhaltlich) verbinden und ein sogennates ''backbone'' darstellen.

Mit jedem weiteren Teilnehmer wird dieses Netzwerk ausgebaut, wobei angestrebt wird, das jeder Ort einen Server (Router) betreibt. Diese Entwicklung sollte dann eine flächendeckende Vernetzung unter den Kunstschaffenden bewirken.

Hier wird bewußt auf ein verteiltes Netz hingearbeitet, sodaß Ausfälle einzelner Punkte trotzdem eine Präsenz des xxx.mur.at im Internet gewährleistet. Dies wird dem Prinzip des Internet gerecht, daß ja historisch gesehen so entstanden ist und damit eine dynamische Entwicklung des xxx.mur.at garantiert.

Durch die dezentrale Struktur von xxx.mur.at wird außerdem eine Reduzierung des zentralen Verwaltungsaufwandes bewirkt. Die Verantwortung für das gesamte Netz wird auf die einzelnen Teilnehmer aufgeteilt, sodaß Fehler an einzelnen Punkten nicht die Organisation des gesamten Netzes gefährdet.

Dabei können sich einzelne Teilnehmer zusammenschliessen und einen gemeinsamen technischen Betreuer finanzieren. Dies sollte durch Schulungen unterstützt werden.

Verbindungstechnologien

Die Entwicklung des internen Netzwerkes kann auf mehreren Technologien basieren, wobei ISDN-Leitungen, Kupfer-Leitungen mit Kabelmodems und Funkstrecken als Ausgangspunkt betrachtet wird.

ISDN-Leitungen sind für kurzfristige Lösungen schnell installierbar, Kupferleitungen (von der Post angemietet) sind sehr kostengünstig and können mittels der Anschaffung von Kabelmodems betrieben wedern. Das Problem dabei ist die bis jetzt noch nicht rechtlich geklärte Ausnutzung der vollen Bandbreite dieser.6

Das Konzept des Funknetzes auf der freien Frequenz von 2.4 GHz garantiert eine kostengünstige (wenig laufende Kosten) und gleichzeitig leistungsfägige Lösung, wie sie in anderen Ländern schon erfolgreich implementiert wurde, jedoch topologische Grenzen aufweist.

In Graz wäre die Lösung mit einem zentralen Sender am Schloßberg ideal, da Graz topologisch dafür pädestiniert ist. So kann ein Kreis von bis zu ca. 10km Durchmesser mit einen 1-2MBit/sec damit versorgt werden. Auch das Symbol des Schloßberges als Zentrum der Vernetzung passt für das Konzept von xxx.mur.at .

Im Anhang wird eine Studie zu einem zentralen Funknetzt präsentiert.

Anbindung ans Internet

Es sollte mindestens zwei fixe Verbindungen (falls eine ausfällt zur Sicherheit) zum internationalen Internet geben (wünschenswert wäre das ACO-Net, das in seinen Statuten den nichtkommerziellen Zugang zum Internet beinhaltet), an der auch die zentralen Server des ''backbones'' angebunden werden und von wo aus die weitere Vernetzung vorgenommen wird (mind. 10MBit/s).

Als Ausgangspunkt wurde eine Class-C Domain (xxx.mur.at ) geschaffen, die die eigenständige Verwaltung des Namensraums sicherstellt.

Die Kosten, dafür sollten, wie auch in anderen Bundesländern, von der öffentlichen Hand getragen werden, unter der Voraustzung, daß alle Teilnehmer eine nicht kommerzielle Nutzung im Sinne von Providertätigkeit garantieren.

Der Ausbau sollte dann stufenweise vollzogen werden, wobei in einem Zug der ''backbone'' erstellt wird.

Abbildung: Point-to-multipoint wireless IP access network 2.5km (rot) , 5km (orange) und 10km (grün) Zone
\begin{figure}
\begin{center}\epsfig{file=abb/grzrchw2.ps,width=\textwidth}\end{center}\end{figure}

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DI Winfried Ritsch
1999-09-27